Wir sind immer noch auf Tour - und währenddessen ist vorgestern tatsächlich unsere CD erschienen… und auch schon die ersten Kritiken. Was wir bisher gelesen haben ist sehr sehr positiv - wie z.B. hier:
Die Musik des Duos lässt sich nicht leicht beschreiben. Die Grundlage ist zwar eine Art Alternative Pop aber gemischt mit Jazz, ambienten und experimentellen Sounds. Stellenweise erinnert das Ganze an die große Schweizer Künstlerin Corin Curschellas. Nachtlüx bieten also einen sehr eigenständigen Sound - und der ist so richtig faszinierend und sehr sehr gut.
Die Grundstimmung der Songs ist zumeist sehr melancholisch und zurückgenommen. Sie bewegen sich fast immer im eher langsamen bis Midtempo Bereich und bieten dennoch viel Abwechslung. Es gibt viele kleine liebevolle Details zu entdecken. Venezian und seine Mitmusiker, die alle auf höchstem Niveau musizieren, legen hier die Grundlage für den Gesang von Lea W. Frey. Ihr Stil ist zwar deutlich vom Jazz beeinflusst, aber ihr Umgang mit der Stimme ist sehr eigenständig. Es gelingt ihr die deutschen Texte, die sich oft mit Ängsten, Seelenzuständen und Nöten der menschlichen Existenz in sehr poetischer Weise auseinandersetzen, perfekt umzusetzen. Neben melodiösen Parts gibt es immer wieder einmal Stellen, in denen die Stimme mehr als Klanginstrument verwendet wird oder sich in intensiven Ausbrüchen und Schreien bricht. Dies wird aber stets songdienlich eingesetzt und immer im Einklang mit den Texten und Grundstimmungen der Musik umgesetzt.
Auf die Musik von Nachtlüx muss man sich einlassen und sich viel Zeit nehmen, um sie auf sich wirken zu lassen. Man wird mit einem Klang- und Seelenerlebnis aller erster Güte belohnt. Für Nach Norden kann es eigentlich nur die Höchstbewertung geben. Empfehlung!
(Ingo Andruschkewitsch, Musik an sich)
Oder hier:
Melancholischer, sinnierender, Verstand benutzender Pop aus Berlin. Will heißen: kein Einheitsmischmasch aus der Konserve, vielmehr ein klangbetonter, kunstvoller, stimmungsreicher, farbenfroher Klangteppich. Es lebt, die Musik geistert, verliert sich im Allerlei des Alltags. Ein Freiflug durch die Nacht. (…)
Post-Triphop vermischt sich mit Jazz- und Ethnoklangfarben – schwermütig, nachdenklich, avantgardistisch, versunken, ohne an Lebenskraft zu verlieren, erwecken Nachtlüx Träume zum Leben. Spannend, Interesse weckend, aufdringlich unaufdringlich. Ihre Songs heißen „Fern“, „Tagelang“, „Weit wie ein Meer“, „Schachmatt“ und „Schlaflied“. Sie erzählen von Utopien und Zukunftsträumen – bringen Uhren zum ticken.
Wer sich Nachtlüx hingibt, spürt die Spannung ihrer Musik. Es kribbelt und krabbelt, reizt und stimuliert. Sehr aufregend. Keine Musik für alltägliche Berieselungen. Hinsetzen, hinhören und sich fallen lassen – sozusagen ein Buch hören.
(Rainer Molz, monstersandcritics.de)
Heute Abend spielen wir übrigens in Aalen (Rambazamba) und morgen in Schwäbisch Gmünd (Café Spielplatz).
Bis bald - dann haben wir auch wieder regelmässig Internet…
