sehr schön: die jazzthetik hat uns in der juliausgabe eine ganze doppelseite gewidmet - inklusive ausführlichem interview mit uns!
kleine kostprobe:
“Eine eindrucksvolle Platte. Eine akribische, konsequent und ohne Vorbehalte realisierte Studioproduktion, die gerade durch den technologischen Volleinsatz eine Emotionalität erreicht, die der Atmosphäre auf dem Nordsee-Coverfoto entspricht. Popmusik, die irgendwo zwischen Beethoven und Mahler, Pink Floyd, Portishead und Aphex Twin ihren Platz findet, auch von Kitsch-Qualitäten profitiert, ihnen aber nicht auf den Schleim geht. Chöre mit mikroskopischen Dissonanzen, präpariertes Klavier, Bassbögen, kräftiges, klares Drumming, ein Streichquartett. Laptop, Gitarren, Fender Rhodes. Weltraum-Sonar und andere Fremdquellen. Soundarkaden, unter denen der blanke Meeresboden dunkel in der Abendsonne glitzert. Utopia. Romantisch.
Blättersäume, Nirgendwos, Wolken, die sich verschieben. “Wohin zieht es uns?” Eichendorff, die Knef und Caspar David Friedrich lassen grüßen. Und zwar schön.”Rolf Jäger - Jazzthetik, Juli/August 2009

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